Hallo wir sind Sabine und Dirk Tabellion mit unseren
Bernhardinerrüden Anatol und Capper!


Nach unserer Hochzeit im Jahre 2009 setzten wir uns zusammen um uns Gedanken darüber zu machen welche Hunderasse unser Leben am ehesten, im neu gekauften Haus, bereichern könnte. Sehr schnell war klar das es keine kleine Rasse werden würde, die passen irgendwie nicht zu uns. Also was großes. So kam von mir der Vorschlag Riesenschnauzer. Sabine legte sich sofort auf einen
Bernhardiner fest, zumal sie mit diesen Hunden aufgewachsen ist und die Charaktereigenschaften eines Bernhardiners genau dem entsprachen was wir suchten. Somit begann unsere suche, die Hauptsächlich von Sabine getätigt wurde, nach Welpen bzw. Züchtern die Würfe hatten. Es sollte schließlich ein
Stockhaar-Rüde sein und am besten noch mit nicht legaler Maske. Nach Kontaktaufnahmen zu verschiedenen Züchtern gelang Sabine ein absoluter Glückstreffer. Erwin Brummel mit der Zuchtstätte vom Verler See hatte einen Wurf und genau noch einen Welpen der noch nicht vermittelt war, Rüde, Stockhaar, nicht legale Maske und im Alter das er abzugeben war. Vier Tage später am 02.04.2010, Karfreitag, machten wir uns auf den weg nach Verl um den Welpen,
geworfen am 04.02.2010, abzuholen. Begeistert von der Freundlichkeit der Familie Brummel und dem Riesengroßen Gelände der Zuchtstätte bekamen wir dann das kleine Fellkneul das zukünftig auf den Namen Anatol vom Verler See hören wird.
Und fortan ging es richtig rund bei uns... Anatol entwickelte sich über die Jahre prächtig, hatte aber auch seine Flausen im Kopf. Nicht weniger als ein Sofa sowie eine Eckbank und ein Küchentisch vielen ihm zum „Opfer“. Auch das Leerbuddeln von Pflanzbeeten beherrschte er in Perfektion. Aber er ist trotzdem ein richtig
lieber Kerl der ein großes Herz für jeden hat und mit zunehmenden Alter ein richtiges „Bernhardinergemüht“ entwickelte. Heute, im September 2019, ist Anatol mehr als 9 ½ Jahre alt und somit einer der ältesten, wenn nicht sogar der älteste Rüde in unserer Landesgruppe. Man merkt so langsam das es hier und da zwickt
und auch sein Augenlicht nicht mehr das beste ist. Aber wir hoffen das die Zeit des Abschiednehmens noch lange nicht erreicht ist und wir noch viel Zeit mit ihm verbringen können. Aber alles ist Endlich, das wissen wir Hundebesitzer nur zu gut.


Dies nahm ich im März vergangenen Jahres zum Anlass Wolfgang Stalter von der Zuchtstätte vom Kloster Hornbach, anzusprechen ob er mir aus dem ersten Wurf, nach Anatols ableben, einen Welpen verkaufen würde. Klare Antwort: „Wenn es soweit ist, Ja“.
Doch dann kam alles ganz, ganz anders und nahm einen nicht
vorherzusehenden Verlauf....
Am 17. und 18. März 2019 gab es bei Familie Stalter, die wir auch schon fast 10 Jahre kennen, zwei Würfe, C und D. Auch wir wurden eingeladen uns die 12 Welpen anzusehen.
Eine Woche später machten wir uns auf den Weg, denn die Neugier trieb uns doch sehr an. Was dann geschah hatten wir weder erwartet noch geplant...
Wolfgang und Kerstin hielten uns einen winzigen Welpen entgegen und erzählten uns wie sie um den Winzling gekämpft haben.... 470 gr. Geburtsgewicht, Gewichtsverlust auf 350 gr. durch Unterzuckerung...
Doch nicht mit Kerstin und Wolfgang, sie nahmen den Kampf an und taten alles um sein leben zu retten und den Welpen durchzubringen, noch viele Wochen war dies nötig.
Nun erzählten die beiden das dieser Welpe zwei, für ihn, sehr gute Möglichkeiten hätte: Die eine, er bleibt beim Kloster Hornbach, oder, weil man ihn in guten Händen wissen will und auch gern in der Nähe hätte, bekommen wir ihn.
Außer einem „Ja, der kommt dann bei uns“, war ich mit meiner Sprache am Ende.
Immerhin bekamen wir gerade von einem der, in jüngster Zeit, erfolgreichsten Züchterpaar so ein Vertrauen ausgesprochen.
Also haben wir zuerst, noch vor Ort, einen Namen ausgesucht. Unsere Wahl viel auf Capper.
So kam es was unseren 2. Bernhardiner betrifft anders als wir es uns je hätten vorstellen können.
Nun geht es wieder lebhaft zu in unserem Heim und wir stellen uns erneut der Herausforderung einen stolzen Bernhardiner zu erziehen, genau wie es uns mit Anatol gelungen ist. Anfänglich für alle etwas ungewohnt, besonders für Anatol, doch es hat sich alles mittlerweile sehr gut eingespielt, es ist alles einfacher als gedacht. Ach ja: Pflanzbeete werden jetzt auch wieder ausgebuddelt......
Sehr froh sind Sabine und ich darüber das wir so viele Bernhardinerfreunde durch unsere Hunde kennenlernen durften und schon unzählige schöne Stunden mit ihnen verbracht haben.

Vielen Dank!


Anatol vom Verler See
Geb.: 04.02.2010
Vater: Daalook du val du Morakopf
Mutter: Moreen vom Verler See


Capper vom Kloster Hornbach
Geb.: 17.03.2019
Vater: Anton vom Wasserwirt
Mutter: Alexia vom Kloster Hornbach


Frauchen: Sabine Tabellion

Herrchen: Dirk Tabellion


Wir beide sind seit Mitte 2019 erneut Mitglieder im St. Bernhardklub, Landesgruppe Baden-Pfalz-Saar.Wir waren bereits 2010/11 für ein Jahr Mitglied und haben den Klub damals auf eigenen Wunsch verlassen uns aber, Aufgrund einer neuen, positiven Sicht auf den
Klub entschieden erneut den Antrag zur Aufnahme zu
stellen, dem auch stattgegeben wurde.
Wir hoffen Ihr habt einen kleinen Einblick von uns erhalten und verbleiben  


mit den besten Grüßen und Wünschen!
Sabine Dirk Anatol Capper